SEBASTIAN SCHULTHEIS – rosa Teehybridrose – pharmaROSA® RAPID
Mit ihrer eleganten, reich gefüllten Blüte und dem klassischen rosigen Duft verbindet die Sorte SEBASTIAN SCHULTHEIS repräsentative Wirkung mit robuster Gesundheit für anspruchsvolle Großprojekte. Die kräftig rosa bis korallenfarbene Blüte verändert sich dekorativ zu pudrigem Pfirsichrosa und Elfenbein, wodurch Hecken und Reihenpflanzungen stets gepflegt und abwechslungsreich erscheinen. Der aufrechte, gut verzweigte Wuchs baut rasch eine geschlossene Struktur auf, während die wurzelechte RAPID-Ausführung nach dem Setzen zügig mit aktivem Wurzelwachstum reagiert und Pflanzstress zuverlässig abpuffert – auch wenn das Wetterfenster zwischen Hitze, Kälte und Starkregen schwankt. Die hohe Widerstandsfähigkeit gegen Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost verringert Pflegegänge und Reklamationsrisiko deutlich. Als wurzelechte Heckenrose regeneriert sich die Sorte nach Rückschnitt und Belastung zuverlässig, entwickelt im ersten Jahr vor allem Wurzeln, im zweiten die Struktur und zeigt ab dem dritten Jahr ihren vollen Zierwert.
Nutzungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Rosenhecken entlang von Straßen und Zufahrten |
Der aufrechte, bis etwa 150 cm hohe Wuchs mit guter Verzweigung bildet rasch eine dichte, lenkbare Heckenlinie, die Rückschnitt und Formschnitt gut verträgt und damit langfristig eine stabile, ruhige Straßenbegleitpflanzung gewährleistet – ideal für Gemeinden. |
| Reihenpflanzungen in Parkanlagen und Grünstreifen |
Die durchgehend rosa bis korallenfarbene Blüte mit harmonischer Aufhellung sorgt in langen Reihen für ein einheitliches, dennoch lebendiges Bild, das Besucherinnen und Besucher auch aus der Ferne wahrnehmen, ohne dass häufige Nachpflanzungen den Gesamteindruck stören – optimal für Grünraumpflegebetriebe. |
| Industrie- und Gewerbeflächen mit reduzierter Pflegeintensität |
Die sehr gute Resistenz gegen Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost ermöglicht repräsentative Rosenflächen mit deutlich reduziertem Pflanzenschutz- und Kontrollaufwand; so bleiben auch extensive Randbereiche optisch stabil, ohne hohe Folgekosten zu verursachen – passend für Facility-Management. |
| Kreisverkehre, Zufahrtsinseln und Verkehrsbegleitgrün |
Wurzelechte RAPID-Pflanzen mit lebendem Wurzelsystem sprechen nach der Pflanzung schnell an, vertragen Pflanzstress und Rückschnitt und koordinieren sich gut mit Bautakten, auch wenn das verfügbare Wetterfenster zwischen Hitze, Frost und Starkregen schwankt – ein Plus für Ausführungsbetriebe. |
| Repräsentative Eingangsbereiche und Vorplätze |
Die großblumige, gefüllte Blüte mit klassischem Rosenduft besitzt Solitärqualität, wirkt in Gruppen entlang von Eingängen besonders einladend und kann zugleich für Schnittzwecke genutzt werden, sodass ein durchgängiger, hochwertiger Eindruck im Objekt entsteht – ideal für Wohnbaugesellschaften. |
| Rosenbeete in öffentlichen Parks |
Durch die stabile, mittelhohe Strauchform und die gut remontierende Blüte entstehen über die Saison hinweg dichte, dekorative Beete, die Besucherführung und Blickachsen unterstützen und selbst bei stärkerer Frequentierung eines Parks ein gepflegtes Gesamtbild behalten – vorteilhaft für Parkverwaltungen. |
| Veranstaltungsflächen und temporär stärker beanspruchte Zonen |
Als wurzelechte Rose regeneriert sich die Sorte nach Trittbelastung im Randbereich, stärkeren Rückschnitten oder kurzfristigen Aufastungen zuverlässig, baut ihre Struktur jedes Jahr nach und hilft so, Veranstaltungsflächen rasch wieder in den gewohnten Zierzustand zu bringen – hilfreich für Eventstandorte. |
| Großzügige Privathecken und lange Grundstücksgrenzen |
In längeren Reihen gepflanzt entsteht ein harmonischer, farbintensiver Sichtschutz mit geringem Pflegeaufwand; dank klarer Pflanzabstände bleiben Schnittarbeiten kalkulierbar, und die Sorte eignet sich auch für anspruchsvollere Hobbyprojekte, etwa in Kombination mit Stauden – empfehlenswert für Privatkundinnen- und kunden. |
Dekorationsideen
- Klassische Parkhecke – Als durchgehende Hecke mit 50 cm Pflanzabstand gepflanzt, bildet SEBASTIAN SCHULTHEIS eine ruhige, rosa Blütenwand, die sich gut mit niedrigen Buchs- oder Ilex-Einfassungen kombinieren lässt – für planende Gemeinden und Landschaftsarchitekturbüros.
- Repräsentatives Eingangsband – Beidseitige Reihenpflanzung entlang von Wegen, ergänzt mit Cornus kousa ‘Vulcan’ als strukturgebendem Hintergrund, setzt Eingangsbereiche von Hotels oder Bürogebäuden dauerhaft in Szene – für Betreiber von Gewerbe- und Hotelanlagen.
- Verkehrsinsel mit Signalwirkung – In Gruppen gepflanzt erzeugen die intensiven Rosatöne eine gut sichtbare, pflegeleichte Blütenfläche; kombiniert mit trockenheitsverträglichen Gräsern entsteht ein modernes Bild – für Straßenmeistereien und Infrastrukturbetreiber.
- Romantischer Hofgarten – Vor Mauern oder Zäunen zusammen mit Hydrangea petiolaris als Kletterbegleiter gesetzt, entsteht ein weich abgestufter Hintergrund für Höfe und Innenhöfe, der auch im Halbschatten der Gebäude wirkt – für Stadtplanung und anspruchsvolle Privatgärten.
- Duftendes Rosenbeet – In flächiger Pflanzung mit 60 cm Abstand und Ergänzung durch niedrige Lavendel- oder Salbei-Streifen entsteht ein duftbetontes Beet mit klassischer Wirkung – für Kurparks, Klinikanlagen und ruhige Erholungsbereiche.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal |
Daten |
| Name und Registrierung |
Teehybride Rose aus der Gruppe der Hybrid-Tea-Rosen, gehandelt unter dem Namen SEBASTIAN SCHULTHEIS Teehybridrose, zugeordnet der Kollektion Teehybride Rose mit Nutzung als Strauch- und Schnittrose. |
| Herkunft und Züchtung |
Aus einer Knospe von ‘The Queen Elizabeth Rose’ sowie der Kreuzung ‘Mabel Morrison’ × ‘E.Y. Teas’ hervorgegangen; gezüchtet von der Familie Schultheis und Henry Bennett, Markteinführung 1882 in Großbritannien, 1979 in Deutschland. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Aufrechter, buschiger Strauch mit etwa 110–150 cm Höhe und 80–110 cm Breite, mittelgrünem, leicht glänzendem Laub und mäßiger Bestachelung; entwickelt bei geeigneter Pflege einen gut verzweigten Aufbau mit klarer Linienwirkung. |
| Blütenmorphologie |
Große, gefüllte Einzelblüten mit etwa 7–10 cm Durchmesser und 26–39 Blütenblättern; die Form ist klassisch kelchförmig mit ausgeprägter mittlerer Wuchshöhe der Blüte auf den Stielen, überwiegend solitär stehend, gut für Schnittzwecke geeignet. |
| Farbdaten und Phänologie |
Grundfarbe sattes Rosa mit leicht karminrotem Einschlag; Knospen korallen‑lachsrosa, frisch geöffnet innen warm korallenrosa mit goldenem Schimmer, später Aufhellung zu pfirsichcreme, puderrosa und elfenbeinfarbenen Rändern bei mittlerer Farbbeständigkeit. |
| Duft und Aroma |
Ausgeprägt klassischer Rosenduft mit vollrundem Charakter; die Duftstärke ist situationsabhängig und kann von sehr dezent bis deutlich wahrnehmbar schwanken, wodurch sowohl dezente Parkbereiche als auch stärker duftbetonte Flächen realisiert werden können. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Bildet nur gelegentlich kleine Hagebutten mit einem Durchmesser von rund 12–18 mm; die Fruchtbildung ist insgesamt gering ausgeprägt und spielt im normalen Zierwert und Pflegekonzept dieser Sorte eine untergeordnete Rolle. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Gute Winterhärte bis etwa –26 bis –23 °C (USDA 5b, RHS H7, schwedische Zone 4); ausgeprägte Resistenz gegen echten Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rosenrost, wodurch sich robuste, langlebige Bestände im öffentlichen Raum aufbauen lassen. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige Standorte, geeignet für Beet, Parkpflanzung und Solitär; Pflanzabstand etwa 50–60 cm in Reihen, als Solitär rund 100 cm, Pflanzdichte bei Flächen 2,8–3,2 Pflanzen/m², für Kübelbepflanzung nur in Gefäßen mit mindestens 40–50 Liter Volumen zu empfehlen. |
SEBASTIAN SCHULTHEIS vereint duftstarke, großblumige Teehybrid-Eleganz mit resistentem, regenerativem Wuchs und der Projektsicherheit wurzelechter RAPID-Pflanzen – eine verlässliche Wahl für dauerhafte Rosenhecken und Reihenpflanzungen, die Sie langfristig in Betracht ziehen sollten.