DAGMAR HASTRUP – rosa Wildrose für robuste Rosenflächen
Mit ihren zartrosa Blüten und dem rugosa-typischen Duft verbindet Dagmar Hastrup klassischen Rosencharakter mit moderner Robustheit für Großprojekte. Als wurzelechte pharmaROSA® RAPID Pflanze setzt sie auf Regeneration statt heikler Pflege – ideal für lange Hecken, Straßenbegleitgrün und Parkanlagen, in denen viele Stücke rasch und betriebssicher gesetzt werden müssen. Der breit bodendeckende Wuchs schließt Flächen schnell und sorgt für einheitliche, gepflegte Bestände, die auch in städtischer Umgebung mit Salz, Abgasen und Hitze zurechtkommen. Die langlebigen, winterharten Sträucher vertragen Rückschnitt, Pflanzstress und extreme Witterung gut und bieten mit ihrer Bestäuberfreundlichkeit zusätzlichen ökologischen Mehrwert. So entsteht eine Rosenfläche, die witterungsbedingte Pflanzfenster und enge Bauabläufe zuverlässig mitgeht und langfristig planbare Pflegekosten ermöglicht.
Nutzungsmöglichkeiten
| Zielbereich | Begründung |
| Hecken entlang von Straßen und Parkplätzen |
Der niedrige, breitwachsende Habitus bildet schnell geschlossene Heckenlinien, die auch bei Streusalz, Hitzeinseln und Abgasen stabil bleiben; das robuste, wurzelechte Wachstum reduziert Nachpflanzungen und erleichtert die Kalkulation für Gemeinden und Infrastrukturbetreiber. |
| Großflächige Bodendeckerpflanzungen im öffentlichen Raum |
Der kriechend-breitbuschige Wuchs erzeugt eine homogene, bodendeckende Rosenfläche mit dichter Belaubung, die Unkrautdruck senkt; dank regenerativem Wurzelsystem und hoher Krankheitsresistenz bleibt der Pflegeaufwand niedrig für Grünraumpflegeunternehmen. |
| Rosenbänder in Kreisverkehren und Verkehrsinseln |
Die Sorte verträgt Pflanzstress, Rückschnitt und Witterungsschwankungen gut und bleibt auch bei eingeschränkter Bewässerung vital; so können enge Wetterfenster bei der Ausführung genutzt und Wartungseinsätze gebündelt werden – ideal für straßennahe Bauhöfe. |
| Ränder von Parkplätzen, Zufahrten und Betriebsarealen |
Dagmar Hastrup bildet gleichmäßige, dekorative Randpflanzungen, die Fahrzeugverkehr, Spritzwasser und wechselnde Bodenverhältnisse zuverlässig aushalten; das dichte Laub und die gute Selbstreinigung halten das Gesamtbild langfristig gepflegt für Gewerbe- und Industrieparks. |
| Naturnahe Pflanzungen und ökologische Ausgleichsflächen |
Die einfachen, duftenden Blüten sind für Bestäuber gut zugänglich und liefern über die Saison verteilt Nektar; Hagebutten bieten spätere Struktur und Nahrung, wodurch sich robuste, artenfreundliche Rosenflächen für Landschafts- und Umweltplanende etablieren lassen. |
| Städtische Grünstreifen und Wohnanlagen |
Die Sorte ist hitze-, trockenheits- und frosthart, toleriert schlechte Böden und Stadtklima und bleibt auch bei reduziertem Pflegeintervall attraktiv; damit entstehen verlässliche, einheitliche Bestände mit kalkulierbarem Aufwand für Wohnbaugesellschaften und Städte. |
| Repräsentative Parkbeete und Roseninseln |
Große, pastellrosa Blüten mit starkem Rugosa-Duft schaffen ein klassisches Rosenbild, das dank remontierender Blüte den ganzen Sommer wahrnehmbar bleibt; so lassen sich hochwertige, aber robuste Schmuckflächen für öffentliche Parks und Schlossanlagen realisieren. |
| Lange, gemischte Hecken in Privatgärten und Siedlungen |
Als wurzelechte Strauchrose baut sie im ersten Jahr Wurzeln, im zweiten Triebe und zeigt ab dem dritten Jahr ihr volles Blüten- und Duftpotenzial, wodurch private und gemeinschaftliche Hecken langfristig stabil und pflegearm für DIY-orientierte Gartenbesitzerinnen und -besitzer werden. |
Dekorationsideen
- Pastell-Rosenband – Längere Reihenpflanzung in Kombination mit Steppensalbei (Salvia nemorosa) für einen ruhigen, pastelligen Farbverlauf entlang von Zufahrten oder Parkwegen – für kommunale Anlagenbetreiber und Planungsbüros.
- Robuste Verkehrsinsel – Dichte Pflanzung von Dagmar Hastrup als bodendeckender Rahmen, ergänzt durch niedrige Zwerg-Eiben für ganzjährige Struktur in Kreisverkehren – für Straßenmeistereien und Infrastrukturverwaltungen.
- Duftende Parkinsel – Großflächige Gruppen in Raseninseln, mit locker eingestreuten Ziergräsern, schaffen duftende Ruhepunkte, die gleichzeitig pflegeleicht und trittresistent eingefasst sind – für Parkverwaltungen.
- Naturnahe Rosenhecke – Abwechslungsreiche Hecke mit Dagmar Hastrup, Wildstauden und Blütengehölzen als artenreiche Grenze zwischen Siedlung und Landschaft – für Gemeinden und naturnah planende Büros.
- Industriegrün mit Charakter – Breite Rosenstreifen entlang von Parkplätzen und Logistikflächen, kombiniert mit robusten Immergrünen, verbessern das Erscheinungsbild ohne hohen Pflegeanspruch – für Facility-Management und Gewerbekunden.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal | Daten |
| Name und Registrierung |
Hybrid-Rugosa-Strauchrose aus der Park- und Strauchrosen-Gruppe, im Handel als Dagmar Hastrup geführt; klassische Strauchrose mit wildrosenähnlichem Charakter, genutzt als Park- und Heckenrose im Profibereich. |
| Herkunft und Züchtung |
1914 von Knud Julianus Hastrup in Dänemark gezüchtet, später durch Poulsen Roser A/S verbreitet; 1934 über Wayside Gardens in den Markt eingeführt, nicht offiziell registriert, seit Jahrzehnten gärtnerisch bewährt. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
Mehrfach prämierte Parksorte: American Rose Society Classic Shrub Rose Preis 1999 und 2000, zusätzlich von der Royal Horticultural Society mit dem Award of Garden Merit ausgezeichnet, was besondere Gartentauglichkeit bestätigt. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Niedrige bis mittelhohe, breit ausladende Strauchrose mit kriechendem, bodendeckendem Habitus; Höhe etwa 70–110 cm, Breite 100–160 cm, dichtes dunkelgrünes Laub, starke Bedornung, mittlere Selbstreinigung mit häufiger Hagebuttenbildung. |
| Blütenmorphologie |
Einfache bis halbgefüllte, tassenförmige Blüten mit etwa 5–12 Petalen, großblumig mit 7–10 cm Durchmesser; erscheinen in lockeren Büscheln, remontieren zuverlässig, sodass nach der Hauptblüte eine weitere, gut sichtbare Blütenwelle folgt. |
| Farbdaten und Phänologie |
Mittelrosa Blüten, außen RHS 65C, innen 65D, zur Basis hin aufhellend; beim Aufblühen pastellisiert die Farbe bis nahezu weiß, besonders bei starker Sonne, wodurch auf der Fläche ein weicher, harmonischer Farbverlauf über die Blütezeit entsteht. |
| Duft und Aroma |
Intensiver, klassisch rugosa-typischer Duft mit klar wahrnehmbarer, süß-würziger Note; die offene Blütenform mit gut sichtbaren Staubgefäßen macht die Sorte sowohl olfaktorisch attraktiv für Besuchende als auch funktional interessant für Bestäuber. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Bildet runde, rote Hagebutten (RHS 40A) mit etwa 20–30 mm Durchmesser; die Früchte setzen vor allem aus nicht entfernten Blüten an und verlängern den Zierwert in den Herbst hinein, gleichzeitig liefern sie Struktur und Nahrung für die Tierwelt. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Sehr winterhart bis etwa –37 bis –34 °C (USDA 3b, RHS H7, schwedische Zone 6), ausgesprochen robust gegenüber Mehltau und Schwarzfleckenkrankheit, mittel toleranter gegenüber Rost; verträgt Hitze, Trockenphasen, salzhaltige Standorte und Stadtklima gut. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Empfohlen für Hecken, Beete, Park- und Randbepflanzungen, naturnahe und städtische Flächen; Pflanzabstand 110–120 cm, als Solitär ca. 200 cm; bei Großpflanzungen 0,7–0,8 Pflanzen/m², Kübel nur dauerhaft ab mindestens 40–50 Liter sinnvoll einplanen. |
Dagmar Hastrup verbindet frostharte Robustheit, bodendeckenden Wuchs und bestäuberfreundliche Blüten mit den langfristigen Vorteilen wurzelechter Rosen – eine zuverlässige Wahl für einheitliche, pflegearme Rosenflächen, die Sie bei größeren Projekten souverän einsetzen können.