Nährstoffversorgung bei Eigenwurzel-Rosen – Düngung – PharmaRosa®

Nährstoffe: Zeitpunkt, Dosis, Ergebnis

Bei Rosen ist ein gutes Nährstoffprogramm vor allem eine Frage des Timings: Startdüngung im Frühjahr, Nachdüngung zwischen den Blühwellen und gegen Ende des Sommers Kalium-Schwerpunkt mit Stickstoff-Stopp. Hier finden Sie CRF- und Flüssigprotokoll mit Richtdosen (unter den Mulch eingearbeitet), Fehlerbildern (Überdüngung, Mangelerscheinungen) und einem eigenen Abschnitt für Topf und öffentliche Grünflächen. Geben Sie eher zu viel, oder haben Sie Sorge, dass Ihre Rosen zu wenig Nährstoffe bekommen?

Schnelle Grundsätze

  • Grundprinzip: immer auf feuchten Boden düngen, danach gründlich einwässern.
  • Saisonstart: im Frühjahr CRF (3–4 Monate); nach der ersten Hauptblüte nachdüngen.
  • Spätsommer: K-Schwerpunkt; ab Mitte August kein N.
  • Ringdüngung: im Radius von 30–40 cm um den Stock streuen, nicht direkt an den Trieb.
  • Mulch: der Dünger kommt unter den Mulch – gleichmäßigere Freisetzung.

Eigene Wurzel – gute Regenerationsfähigkeit; zu viel N fördert zwar üppiges, aber weiches, anfälliges Gewebe.

Zu den Grundsätzen springen →

Grundsätze & Materialien

  • CRF (controlled-release): für das Frühjahr 15-9-12 (+Mg+Mikro) oder 16-8-12; für den Sommer 10-7-20 / 12-8-16.
  • Flüssig: Rosendünger in der Saison (alle 2–4 Wochen) – ideal zur schnellen Korrektur.
  • Organisch: Kompost, Wurmhumus, Algenextrakt, Biochar/Zeolith – zur Verbesserung der Bodenstruktur und Pufferkapazität.

Da die Nährstoffaufnahme pH-abhängig ist, regelmäßig messen: Boden & pH.

Zum Zeitpunkt springen →

Zeitpunkt

  • Frühjahr: ab Knospenschwellen Start-CRF in den Boden einarbeiten.
  • Nach der ersten Hauptblüte: Nachdüngung (CRF oder flüssig).
  • Spätsommer: Kalium-Schwerpunkt (fördert die Ausreife der Triebe).
  • Herbst: kein Stickstoff – würde frostempfindliche Neutriebe anregen.

Die „letzte Stickstoffgabe“ liegt je nach Klima in der Regel zwischen 10. und 15. August.

Zur CRF-Dosierung springen →

Dosierung – CRF (langsam freisetzend)

Typ Richtdosis / Pflanze Hinweis
Mini / Patio 15–25 g Im Topf besser mit dem Substrat vermischen
Teehybride / Floribunda 30–50 g In einen Ring streuen, flach einarbeiten
Park / Englische Rosen 40–70 g Größerer Strauch = höhere Dosis
Bodendecker 25–40 g Gleichmäßig über die Fläche verteilen
Rankende / Kletterrosen 50–80 g Am Fuß des Gerüsts auf die Wurzelzone zielen
  • Methode: der Dünger soll unter den Mulch; 5–8 cm tief flach einarbeiten, anschließend gut einwässern.
  • Bodenfeuchte: nicht auf trockenen Boden streuen – vorher wässern.

Zu den flüssigen Düngern springen →

Dosierung – flüssig

  • Häufigkeit: in der Saison alle 2–4 Wochen; bei Hitze reduzierter Einsatz.
  • Auf den Boden: immer auf bereits angefeuchteten Boden ausbringen (bessere Aufnahme).
  • Verdünnung: nach Herstellerangabe; in Gefäßen geringere Konzentration empfohlen.

In Kombination mit Mulch erhalten Sie eine gleichmäßigere Wasser- und Nährstoffversorgung: Mulchen.

Zu den organischen Ergänzungen springen →

Organische Ergänzungen

  • Kompost: 2–3 cm Schicht unter dem Mulch; verbessert Struktur und Bodenleben.
  • Wurmhumus: sehr aktive Mikroflora; sowohl bei Pflanzung als auch oberflächlich eingearbeitet geeignet.
  • Algenextrakt: erhöht die Stresstoleranz (nach Hitze/Trockenheit).
  • Biochar / Zeolith: verbessert die Pufferung, bindet Wasser und Nährstoffe (in kleinen Mengen).

pH-Abhängigkeit und Dosierungen: Boden & pH.

Zum Abschnitt Topf/Terrasse springen →

Topf / Terrasse

  • CRF im Substrat: 2–5 g/L Substrat (schrittweise); die oberen 5–8 cm jährlich erneuern.
  • Flüssig: geringere Konzentration, dafür häufiger; im Untersetzer kein Wasser stehen lassen.
  • Substrat: luftige Mischung (Erde + Kompost + Perlit/Bims); der pH-Wert verändert sich schneller → häufiger messen.

Standort: Topf / Terrasse • Bewässerung: Bewässerung.

Zu öffentlichen Grünflächen springen →

Öffentliche Grünflächen

  • Protokoll: Frühjahrs-CRF eingearbeitet, Kalium-Nachdüngung im Sommer; Flüssigdünger nur bei Bedarf.
  • Kompost: 2–3 cm unter dem Mulch pro Jahr; flächenweise, einheitliche Ausbringung in Beeten/Anlagen.
  • Betrieb: vor maschineller Ausbringung Bodenfeuchte kontrollieren; mit Bewässerungsanlage einwässern.

Standort: Öffentliche Grünflächen.

Zu Anzeichen & Fehlern springen →

Anzeichen & Fehlerbehebung

  • Chlorose (gelbes Blatt, grüne Adern): Eisenmangel / hoher pH → Ansäuern, Eisendünger.
  • Vergeilte Triebe, dunkelgrünes Laub: zu viel N → reduzieren, Kalium-Schwerpunkt setzen.
  • Verbrennende Blattränder: Überdüngung / trockenes Substrat → kräftig wässern, vorübergehend aussetzen.
  • Schwaches Wachstum trotz guter Bewässerung: Mangel an organischer Substanz → Kompost nachliefern.

Düngen Sie immer auf feuchten Boden; bei Hitzeperioden und in praller Sonne die Ausbringung vermeiden.

Zu den Werkzeugen springen →

Benötigte Werkzeuge

  • CRF-Rosendünger
  • Flüssiger Rosendünger
  • Kompost
  • Wurmhumus
  • Biochar / Zeolith
  • Gießkanne / Schlauch

FAQ

Kann ich vor Regen düngen?
Ja, vor mäßigem Niederschlag ist das sinnvoll; vor Gewittern wegen Auswaschungsgefahr vermeiden.
Was ist besser: CRF oder flüssig?
Sie haben unterschiedliche Aufgaben: CRF ist die Grundversorgung, Flüssigdünger dient der schnellen Korrektur. Zusammen sorgen sie für gleichmäßige Ergebnisse.
Wann beginne ich im Frühjahr wieder?
Etwa zum Zeitpunkt des Knospenschwellens (je nach örtlicher Witterung), dann nach der ersten Hauptblüte nachdüngen.

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Firmendaten

PharmaRosa GmbH
Firmenbuchnummer: 01-09-717479
UID-Nummer: 13075314-2-43
Pflanzengesundheits-Registrierungsnummer: HU130721
Bankverbindung (IBAN):
HU85117631891388688400000000
BIC (SWIFT): OTPVHUHB
Bankname: OTP Bank Nyrt.